Wirtschaftsprüfung

Wir möchten, dass Sie das Recht bekommen was Ihnen zusteht.

Vertrauen & Beständigkeit

Wer Andern gar zu wenig traut,
Hat Angst an allen Ecken;
Wer gar zu viel auf Andre baut,
Erwacht mit Schrecken.
Es trennt sie nur ein leichter Zaun, Die beiden Sorgengründer; Zu wenig und zu viel Vertraun Sind Nachbarskinder.
(Wilhelm Busch)

Humm & Schlimpert Wirtschaftsprüfung:

Philosophie

Um dem Vertrauen der Mandanten und der Öffentlichkeit in die Tätigkeit des Wirtschaftsprüfers gerecht zu werden, sind die berufsrechtlichen Regelungen als Maßstab für diesen Bereich anzuwenden.

Der Wirtschaftsprüfer hat seine Tätigkeit unabhängig, gewissenhaft, verschwiegen und eigenverantwortlich auszuüben.

Er hat sich jeder Tätigkeit zu enthalten, die mit seinem Beruf oder mit dem Ansehen des Berufs unvereinbar sind.

Er hat auch außerhalb der Berufstätigkeit des Vertrauens und der Achtung würdig zu erweisen, die der Beruf erfordert.

(geregelt in § 43 Wirtschaftsprüferordnung)

Tätigkeit

Allgemeine Tätigkeiten

Durch die ständig wachsenden Ansprüche der globalen Märkte an die Unternehmen hat sich auch die Tätigkeit des Wirtschaftsprüfers erweitert.

Neben dem Bereich der gesetzlichen Abschlussprüfung gehören auch eine Reihe von freiwilligen Prüfungen unterschiedlicher Bereiche. Hierzu ist ein umfangreiches Spezialwissen erforderlich. Pflichtprüfungen nach dem HGB werden von unseren Kooperationspartner vorgenommen.

Die darüber hinaus anfallenden gesetzlichen und freiwilligen Prüfungen werden durch uns durchgeführt. Diese sind u.a.:

Bereich der Unternehmensbewertung

Die Unternehmensbewertung und die damit verbundenen Verfahren sind durch gesetzliche, vertragliche oder berufsrechliche Verfahren vorgegeben.

  • Geschäftsveräußerungen
  • Gesellschafterwechsel
  • Verschmelzungen von Unternehmen
  • Erbauseinendersetzungen
  • Scheidungsverfahren

Welches Verfahren zur Anwendung wird durch den Einzelfall geregelt.

Durchführung der Sanierungsprüfung

Der Umfang der Sanierungsprüfung hängt vom Auftrag und dieser von der Zielsetzung des Sanierungskonzepts ab. Die Begutachtung des Sanierungskonzeptes führ zu einem Ergebnis, dieses kann nur positiv oder negativ ausfallen.

Der Fachausschuss der Wirtschaftsprüfer gibt für die Erarbeitung oder Begutachtung von Sanierungskonzepten die Grundlagen und die Inhalte vor.

Die Ergebnisse der Sanierungsprüfung werden in einem Prüfbericht schriftlich zusammengefasst und dem Auftraggeber auftragsgemäß überlassen.

Durchführung der Überschuldungsprüfung

Bei einer GmbH und AG muss ein Insolvenzverfahren beantragt werden, wenn eine Überschuldung der Gesellschaft vorliegt. ( § 19 Abs. 1 InsO).

Die Verpflichtung trifft jedes Mitglied des Vorstands oder der Geschäftsführung persönlich.

Die gesetzliche Antragspflicht bedeutet, dass der Vorstand oder Geschäftsführer einer Kapitalgesellschaft, jederzeit, insbesondere aber im Falle einer Krise der Gesellschaft, die Überschuldung zu prüfen hat.

Hierzu kann er sich eines externen Sachverständigen bedienen, um sowohl die strafrechtlichen Folgen als auch persönliche Haftungsansprüche abwehren zu können. Diese Überschuldungsprüfung umfasst die Erstellung eines Überschuldungsstatus sowie einer Fortführungsprognose.

Durchführung einer Unterschlagungsprüfung

Ziel der Unterschlagungsprüfung ist es den Nachweis einer vermuteten Veruntreuung zu erbringen oder zu klären ob eine unrichtige oder rechtswidrige Handlung vorliegt.

Für Unterschlagungsprüfungen werden je nach Auftrag interne Prüfer als auch externe Prüfer eingesetzt. Voraussetzung für den Einsatz ist dass diese Prüfer ausreichende Berufs- und Lebenserfahrung besitzen um den Auftrag abwickeln zu können.

Nach Abschluss einer Unterschlagungsprüfung werden die Prüfungshandlungen, Prüfungsfeststellungen und das Prüfungsurteil in einem Bericht zusammengefasst und dem Auftraggeber zur Verfügung gestellt.

Durchführung der Nachgründungsprüfung

Die Nachgründungsprüfung ist eine gesetzliche Prüfung für Aktiengesellschaften. Sie ist vorgeschrieben wenn schuldrechtliche Verträge mit Gründern oder mit mehr als 10 % des Grundkapitals der Gesellschaft beteiligten Aktionären abgeschlossen werden. Hierbei muss es sich um den Erwerb von vorhandenen oder herzustellenden Anlagen oder von anderen Vermögensgegenständen innerhalb der ersten zwei Jahre nach Eintragung der Gesellschaft in das Handelsregister handeln (§ 52 Abs. 1 AktG).

Der Nachgründungsprüfer hat darauf zu achten, dass die Nachgründungssachverhalte im Nachgründungsbericht vollständig und richtig erfasst sind.

Durchführung der Zahlungsunfähigkeitsprüfung

Wird eine AG oder GmbH zahlungsunfähig, haben der Vorstand oder die Geschäftsführer ohne schuldhaftes Zögern, spätestens aber drei Wochen nach Eintritt der Zahlungsunfähigkeit die Eröffnung des Insolvenzverfahrens zu beantragen.

Die Feststellung der Zahlungsunfähigkeit vollzieht sich in zwei Schritten. Im ersten Schritt wird ein Finanzstatus erstellt der sie zur Verfügung stehenden Zahlungsmittel den fälligen Verbindlichkeiten gegenüber stellt.

Im zweiten Schritt wird ein Finanzplan erstellt, der die zu erwartenden Finanzmittel den vorhandenen und zukünftigen Verbindlichkeiten gegenüber stellt. Hierzu bedienen sich die verantwortlichen Geschäftsführer und Vorstände externer Sachverständiger, um sowohl die strafrechtlichen Folgen als auch perönliche Haftungsansprüche abwehren zu können. Diese Zahlungsunfähigkeitsprüfung umfasst die Erstellung eines Finanzstatus als auch eines Finanzplans.

Kompetenz

Wirtschaftsprüfer als qualifizierte Sachverständige

Zu dem unmittelbaren Berufsbild des Wirtschaftsprüfers gehört die Tätigkeit als Gutachter oder Sachverständiger in allen Bereichen der wirtschaftlichen Betriebsführung (§ 3 Abs. 2 WPO).

Der Wirtschaftprüfer erfüllt in diesem Bereich alle Anforderungen der IHK für die Anerkennung als Sachverständiger aufgrund seiner in einem staatlichen Berufsexamen nachgewiesenen Kenntnisse. Der Wirtschaftsprüfer ist aufgrund seines Berufseides als Gutachter hierfür öffentlich bestellt.

Wirtschaftsprüfer als neutraler Gutachter

Der Wirtschaftsprüfer als sachverständiger Dritter wird häufig in Gerichtsverfahren als neutraler Sachverständiger bei betriebswirtschaftlichen Prüfungen insbesondere auch bei Überschuldungs- und Zahlungsunfähigkeitsprüfungen herangezogen. Nach den allgemeinen Berufspflichten des § 43 WPO hat er ” seinen Beruf unabhängig, gewissenhaft, verschwiegen und eigenverantwortlich auszuüben. Er hat sich insbesondere bei der Erstattung von Prüfungsberichten und Gutachten unparteiisch zu verhalten.” (§ 43 Abs. 1 WPO).

Wirtschaftprüfer als Berater

Sowohl die Durchführung einer Überschuldungsprüfung, mit der Erstellung eines Überschuldungsstatus mit Fortführungsprognose, als auch die Durchführung einer Zahlungsunfähigkeitsprüfung mit der Erstellung eines Finanzstatus mit Finanzplan, setzt ein hohes betriebswirtschaftliches und rechtliches Wissen vorraus. In diesem Fall kann der Wirtschaftsprüfer sowohl bei der Finanzplanung als auch bei dem Ansatz von Vermögensgegenständen und Schulden im Überschuldungsstatus alle rechtlich möglichen Gestaltungskriterien berücksichtigen um einen Nachteil vom Geschäftsführer oder den Vorstand sowie von den Unternehmen abzuwenden.

Wir über uns!

Die Berufsträger der Humm & Schlimpert Wirtschaftsprüfer GmbH sind seit Jahren sowohl als Sachverständige in Gerichtsverfahren als auch als Berater tätig. Das durch die langjährige Tätigkeit erworbene Wissen und die Erfahrung ermöglicht eine qualifizierte und zügige Abwicklung der angenommenen Aufträge.